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Den neuen Wagen dort abholen, wo er
produziert wurde. Eine Reihe von Autoherstellern
bietet diese Möglichkeit. Sie eröffnet dem
Käufer zudem die Chance, sich zumindest einen
Teil der teuren Überführungskosten zu sparen.

Ganz am Ende, wenn alle Extras geordert sind, wird die Neuwagen-Bestellung um einen kräftigen Posten aufgestockt: die Überführungskosten. 500 Euro sind inzwischen die untere Grenze dessen, was die Händler ihren Kunden in Rechnung stellen. In Einzelfällen, erzählt ein Stuttgarter Ford-Händler aus dem Nähkästchen, werden zuvor üppig verteilte Rabatte zumindest teilweise wieder einkassiert, indem dem Kunden bis zu 1300 Euro für die Überführung berechnet werden. Auch Leasing-Anbieter wie Sixt lassen sich die Bereitstellungskosten üppig bezahlen; so kostet zum Beispiel ein Fiat Punto 1.3 JTD (88 Euro Leasing-Monatsrate) 889 Euro "Auslieferungspauschale".
Nur bei einer Hand voll Herstellern können die Käufer den Überführungskosten wenigstens teilweise ausweichen: Audi, Mercedes-Benz, Porsche, VW sowie BMW, nachdem das neue Auslieferungscenter fertiggestellt ist. Audi hat mit der Eröffnung des 77.000 Quadratmeter großen Audi-Forums Maßstäbe gesetzt. In Ingolstadt können die Kunden an einer Werksführung teilnehmen, das historische Museum besichtigen und es sich in einem Möwenpick-Restaurant gut gehen lassen. Das Angebot ist beliebt, in Ingolstadt werden täglich zwischen 250 und 300 Fahrzeuge direkt an die Kunden ausgeliefert. Wie teuer das für den Kunden ist, entscheidet nach Aussagen von Audi der den Käufer betreuende Händler, der Fahrt- und Bereitstellungskosten voll oder zumindeste zu Teilen in Rechnung stellen kann - oder auch nicht.
Ein ähnlich attraktives Angebot bietet VW in Wolfsburg seit Eröffnung der Autostadt. Dafür können die Händler zwei Pakete anbieten: Für 185 Euro gibt es bis zu sechs Eintrittskarten in die Autostadt, dazu Führungen, Essens- und Einkaufsgutscheine im Wert von 50 Euro. Im Paket für 285 Euro sind zwei Zweitageskarten in die Autostadt, eine Übernachtung im Ritz-Carlton sowie Führungen und Gutscheine enthalten.
Bei Porsche nutzen fast die Hälfte aller deutschen Kunden die Gelegenheit, den neuen Sportwagen in Zuffenhausen (911, Boxster) oder Leipzig (Cayenne, GT) in Empfang zu nehme. Für den Cayenne kostet das Abholpaket in Leipzig 696 Euro, darin enthalten sind neben Mittagessen und ausführlicher Werksführung auch ein Fahrtraining auf der Teststrecke und im Gelände, und ein komplett vollgetanktes Auto.
Mercedes lässt die Kunden nicht nur in Sindelfingen bei Stuttgart, sondern auch in den Werken Bremen und Rastatt hinter die Kulissen blicken, bevor sie mit dem neuen Auto die Heimreise antreten. Dabei kann der Käufer sogar richtig sparen: An ihrem Produktionsstandort können die Mercedes-Modelle abgeholt werden, ohne dass den Kunden Überführungskosten in Rechnung gestellt werden.

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